Die Faszie ist nicht bloß eine „Muskelhülle“. Sie ist ein lebendiges Gewebesystem, das unseren Körper von Kopf bis Fuß verbindet, Bewegungen koordiniert und das innere Gleichgewicht bewahrt. Zugleich ist sie ein verborgenes Sensornetzwerk, das jede Empfindung sofort an das Gehirn weiterleitet.
1Wann werden Faszien zum Problem?
Bei Verletzungen, Stress, Operationen, Fehlhaltungen oder chronischer Anspannung können Faszien verhärten, verkleben und die Bewegung einschränken.
- Langes Verharren in derselben Position erschwert das Gleiten der Gewebeschichten gegeneinander
- Stress und Bewegungsmangel verringern die Elastizität der Faszien
- Die Folge: Steifheit, Verspannung, Bewegungseinschränkung, Haltungsstörung
- Manchmal zeigt sich auch emotionale Belastung als Faszienverspannung
2Was verändert sich bei der Arbeit an den Faszien?
- Der Schmerz nimmt ab
- Der Bewegungsumfang nimmt zu
- Blut- und Lymphzirkulation verbessern sich
- Das Nervensystem entspannt sich
3Um die Faszien gesund zu halten
- Ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt
- Regelmäßige und abwechslungsreiche Bewegung
- Nicht lange in derselben Position bleiben
- Bei Bedarf Manuelle Therapie
Wir schauen nicht darauf, wo der Schmerz ist, sondern woher er kommt.
— Dr. Elfana Suleymanova, Leiterin des Zentrums · Ärztliche Osteopathin (Internistin)