Das Wort „Hijama“ bedeutet im Arabischen Saugen (das Absaugen von Blut). Auf Grundlage der Quellen lässt sich sagen, dass die Menschen diese Behandlungsmethode bereits von der Zeit Herodots bis in die Zeit des Hippokrates genutzt haben. Schon damals war Hijama die wichtigste medizinische Methode bei Kopfschmerzen, Rücken-, Nacken- und Kreuzschmerzen, gynäkologischen Beschwerden, Lungenerkrankungen sowie bei Erkrankungen der oberen und unteren Extremitäten.
1Vorteile der Hijama
- Die Blutzellen werden erneuert
- Toxine, die auf verschiedenen Wegen ins Blut gelangen, werden vom Organismus ausgeschieden
- Stärkt das Immunsystem und erhöht die Widerstandskraft des Körpers
- Reguliert Durchblutung und Stoffwechsel
- Wirkt sich bei arterieller Hypertonie positiv aus – senkt selbst sehr hohen Blutdruck, und die Wirkung hält 2 Wochen bis mehrere Monate an
- Die Blutviskosität sinkt um 20–30 % – das Risiko einer Thrombusbildung in den Gefäßen nimmt deutlich ab
- Wirkt vorbeugend bei Diabetes mellitus
2Wann und wie viel?
Nach Ansicht von Fachleuten wird die Behandlung zur Vorbeugung 4-mal im Jahr durchgeführt, zu therapeutischen Zwecken alle 15 Tage oder alle 1–2 Monate; Pausen werden unter ärztlicher Aufsicht eingelegt.
3In welchen Fällen wird sie angewendet?
- Kopf-, Nacken-, Rücken-, Knie-, Bein- und andere neuromuskuläre Schmerzen
- Rheumatoide Arthritis
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Diabetes mellitus
- Psychische Beschwerden
- Rehabilitationsphase bei chronischen Erkrankungen
- Hauterkrankungen