Stellen Sie sich folgende Situation vor: Die Sicherheitszentrale eines Betriebs erhält das Signal, dass in einem der Gebäude die zulässige Temperatur überschritten wurde. Wie geht man mit dieser Situation um – versucht man, das unangenehme Geräusch abzustellen, oder greift man zum Feuerlöscher und läuft dorthin, wo ein Brand entstehen könnte? Dasselbe gilt für Kopfschmerzen.
Das Wesen der osteopathischen Behandlung besteht nicht darin, die schmerzende Stelle am Kopf zu behandeln, sondern die Funktionsstörungen aufzuspüren, die den Schmerz verursachen – in welchem Bereich des Körpers auch immer sie liegen.
1Osteopathische Erklärung der Migräne
- Die Ursache der Migräne sind Funktionsstörungen in verschiedenen Bereichen – im Kopf selbst (vaskulär, entzündlich oder anderer Art) sowie in anderen Organen und Systemen.
- In den meisten Fällen sind diese Störungen mechanischer Natur – Kopfschmerzen sind die Folge einer Verlagerung von Knochen (meist infolge von Verletzungen) oder innerer Organe.
2Vorteile des osteopathischen Ansatzes
- Die Ursache finden. Bei der osteopathischen Diagnostik wird der gesamte Körper „gescannt“ – bis die Ursache gefunden ist.
- Behandlung ohne Tabletten. Befreit von der Abhängigkeit von Schmerzmitteln.
- Kurze Dauer. Die Behandlung beruht auf dem Prinzip der Selbstregulation des Körpers – manchmal reichen 1–3 Sitzungen aus.
Wir schauen nicht darauf, wo der Schmerz ist, sondern woher er kommt.
— Dr. Elfana Suleymanova, Leiterin des Zentrums · Ärztliche Osteopathin (Internistin)